Malware in Adobe-PDF-Dateien

Cyberkriminelle versenden Emails mit bösartigen PDF-Dateien im Anhang, warnt Avira.

Laut einer Avira-Meldung vom 15. Dezember 2009 laden zur Zeit infektiöse PDF-Dateien in den digitalen Posteingängen von Internetnutzern. Sie missbrauchen eine bislang unbekannte Lücke im Adobe Reader und Acrobat, um den Rechner mit einem Schädling zu infizieren. Das PDF-Dokument enthält ein JavaScript-Objekt, das überprüft, ob die Version des Adobe Reader größer oder gleich Version 8 ist. Es lädt dann weitere Malware nach. Der Trojaner, den Avira mit den Virendefinitionsdateien 7.10.01.243 als TR/Drop.Agent.DT erkennt, landet dabei im Windows-Verzeichnis als "winver32.exe". Diese Datei lädt wiederum drei weitere Schädlinge nach, die Avira als BDS/Ientlcp.A, TR/Agent.faa und TR/Agent.HO erkennt. Avira zufolge untersucht Adobe die neue Sicherheitslücke noch. Bis Adobe Updates für den Reader und Acrobat herausgibt, sollten Anwender Vorsicht walten lassen und etwa unverlangt zugesandte PDF-Dateien nicht öffnen.


F-Secure Internet Security 2012 - Kostenlos 30 Tage testen!


 
 
 

Zu den Angeboten der Woche

Leave a Reply

Hinweis: Aufrichtige Kommentare sind herzlich Willkommen, darin gerne auch Links auf eigene *echte* Blogs zum hier behandelten Thema! Durchsichtige Spam-Kommentare sind es *nicht*. Spam-Personen und Mecker-Trolle können sich gleich trollen, ohne hier ihr Geschäft zu verrichten, da wir Werbemüll und unangemessene Kommentare kommentarlos löschen. Also laßt es bleiben. Spam-Werber mit Sitz in Deutschland erhalten eine Rechnung über die durch den Spam-Kommentar in Auftrag gegebene Werbebuchung in Höhe von 750 Euro.


Weitere Informationen zum Thema: