Schlechte Nachrichten von support@twitter.com

Mit verschiedenen Tricks wollen Angreifer im Internet uns dazu verführen, auf einen Link zu klicken. Ein aktuelles Beispiel ist die angebliche Nachricht von support@twitter.com oder engineer@twitter.com

Am 23. April wies Twitter selbst darauf hin, dass täuschende E-Mails unterwegs sind, heute habe auch ich - beim wöchentlichen Blick in den Spam-Folder - tatsächlich welche gefunden. Absender ist support@twitter.com (die normalerweise nicht schreiben), neu ist auch engineer@twitter.com. Sieht im Posteingang von Thunderbird wie folgt aus:

Ein Klick auf den Link führt - meist über eine Weiterleitung - wahlweise auf eine Spam-Seite (der übliche Pharma-Dreck; was sind das für Leute, die auf Basis solcher Werbung irgendwo was kaufen? Gibts die überhaupt? Paul Ducklin von Sophos sagt: "Nein" und ich glaube ihm) oder auf Malware-Schleudern.

Ein Mail-Programm wie Thunderbird (-> "Outlook-Alternativen") kann Ihnen helfen, solche Phishing-Mails leichter zu erkennen. Denn obwohl die Mail grafisch täuschend echt aussieht, zeigt das Mailprogramm sofort die echte Adresse an, zu der der scheinbar korrekte Link der scheinbar korrekten E-Mail-Adresse führt (siehe Pfeil im Bild).


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