
RFID: verborgene Schnüffel-Chips
RFID ist mal wieder in aller Munde: Kritiker nennen die Mini-Funksysteme „Schnüffelchips“, Unternehmen nutzen sie an immer mehr Stellen zur Optimierung ihrer Prozesse. Was ist dran an den flachen Wanzen?
Beiträge zum Thema “Digitale Identität” – deutlich wichtiger, als viele glauben

RFID ist mal wieder in aller Munde: Kritiker nennen die Mini-Funksysteme „Schnüffelchips“, Unternehmen nutzen sie an immer mehr Stellen zur Optimierung ihrer Prozesse. Was ist dran an den flachen Wanzen?
Immer wieder hört man, dass dieser oder jener Anbieter gehackt wurde. Was nicht nur bedeutet, dass - unter Umständen - Benutzername und Passwort in die Hände von Unbefugten gefallen sind, sondern auch Kreditkarteninformationen oder andere Daten aus dem Zahlungsverkehr.

...zeigt derzeit besonders anschaulich das Beispiel des Software-Anbieters Ashampoo: Die wurden nämlich gerade gehackt. Das bedeutet, dass möglicherweise alle Kombinationen von Benutzername und Passwort in die Hände unbefugter Dritter geraten sind - ein ganz großer Schlüsselbund für digitale Türen. Dieser Beitrag erklärt für wenig sicherheitsbewusste Anwender anhand des Beispiels, warum man für seine Konten verschiedene Passwörter verwenden und diese auch mal ändern sollte.
Heute mal wieder Packstation-Phishings: "In den Vergangenen Tagen wurde der Zugang zu Ihrem Kunden Konto eingeschränkt." heißt es da von Frau Gisela Münster, und: "Bitte Verifizieren sie ihren Zugang zu ihrer Packstation". Schon die schmerzhaft hohe Zahl der Rechtschreibfehler sollte misstrauisch machen...
Wer auf ein Packstation-Phishing reingefallen ist, sollte schleunigst etwas unternehmen: Anmelden, solange es noch geht, und das Internet-Passwort ändern.
Aha: "aufgrund der großen Nachfrage des PACKSTATION-Systems sind wir gezwungen dauerhaft inaktive Accounts unter anderem als vorbeugende Maßnahme vor Betrug zu löschen.", schreibt mir heute DHL. Aber ich dürfe Kunde bleiben, ich müsse lediglich auf einer Website meinen Account als "aktiv" verifizieren. Wenn ich das nicht täte, würde mein Account "innerhalb 7 Tagen deaktiviert". Klingt wichtig und dringend, ist aber Betrug.
Facebook ist das neue Google, jedenfalls wenn es darum geht, einen Prügelknaben für Datensicherheit zu haben. Doch machen die Jungs wirklich alles falsch? Hmm... Nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub meldet Facebook jedenfalls "Bitte überprüfe die kürzlichen Aktivitäten in Deinem Facebook-Konto" mit Hinweis auf Datum und Ort der letzten Anmeldung.
"Privatpersonen können auf Unterlassung, nicht dagegen auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden, wenn ihr nicht ausreichend gesicherter WLAN-Anschluss von unberechtigten Dritten für Urheberrechtsverletzungen im Internet genutzt wird. Das hat der u. a. für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden."
Wer seine Daten wirklich sichern will, sollte auf einen Fingerabdruck-Scanner nicht mehr verzichten. Der taiwanesische Sicherheitsexperte EgisTec stellt seine beiden neuesten Fingerprint-Systeme vor.
Jede Domain ist auf bestimmte Namen registriert. Einer dieser Namen ist Ihrer, also der Name des Domainbesitzers. Plus: Ihre E-Mail-Adresse (früher auch: Ihre Telefonnummer). Das ist deswegen schlecht oder interessant oder beides, weil man damit mühelos etwas über Sie herauskriegen, Sie aber auch über andere. Ein Beispiel.