Betrug im Bargeldlosen Zahlungsverkehr
Nur weil ich gerade drüber stolperte: Eine Infografik der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes zum Thema 'Betrug im "unbaren" Zahlungsverkehr'.
Nur weil ich gerade drüber stolperte: Eine Infografik der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes zum Thema 'Betrug im "unbaren" Zahlungsverkehr'.

Heute mal wieder Packstation-Phishings: "In den Vergangenen Tagen wurde der Zugang zu Ihrem Kunden Konto eingeschränkt." heißt es da von Frau Gisela Münster, und: "Bitte Verifizieren sie ihren Zugang zu ihrer Packstation". Schon die schmerzhaft hohe Zahl der Rechtschreibfehler sollte misstrauisch machen...
'Achtung! Ihr PayPal-Konto wurde begrenzt!", heißt es heute gleich mehrfach. "Unser System hat ungewöhnliche Abbuchungen auf einer Kreditkarte mit Ihrem PayPal-Konto zugeordnet ist erkannt." - Wer würde nicht, aufgeschreckt von solch einer Meldung, sofort auf den Link klicken und seine Zugangsdaten eingeben? (Und sie damit leider direkt in die Hände Krimineller geben...)
Aha: "aufgrund der großen Nachfrage des PACKSTATION-Systems sind wir gezwungen dauerhaft inaktive Accounts unter anderem als vorbeugende Maßnahme vor Betrug zu löschen.", schreibt mir heute DHL. Aber ich dürfe Kunde bleiben, ich müsse lediglich auf einer Website meinen Account als "aktiv" verifizieren. Wenn ich das nicht täte, würde mein Account "innerhalb 7 Tagen deaktiviert". Klingt wichtig und dringend, ist aber Betrug.
'Wir entdeckten unregelmäßige Tätigkeit auf Ihrem PayPal-Konto. Damit Sie Ihr Paypal-Konto weiterhin verwenden können, müssen Sie Ihre Daten aktualisieren. Verwenden Sie bitte den Link unten, um Ihre Daten zu aktualisieren.' - Wer würde nicht, aufgeschreckt von solch einer Meldung, sofort auf den Link klicken und seine Zugangsdaten eingeben? (Und sie damit leider direkt in die Hände Krimineller geben...)
Seit einigen Jahren macht nun schon eine ganz neue Seuche auf sich aufmerksam: Scareware. Gemeint ist betrügerische Software, die Ihnen eine Vireninfektion vorgaukelt, nur um Ihnen beim Klick auf Löschen zu sagen: Ja ne, Du, wenn Du entfernen möchtest, dann kauf doch bitte die Vollversion. (Die kann zwar in Wirklichkeit nichts, aber der Phantom-Virus ist dann weg. (Genau wie das Geld.))
Millionen von Fans fiebern dem Beginn der FIFA Fußball-WM 2010 in Südafrika am 11. Juni entgegen. Auch Cyberkriminelle stehen bereits in den Startlöchern und lassen nichts unversucht, Unwissenden mit falschen Ticketversprechen das Geld aus der Tasche zu ziehen oder den Rechner mit Schadsoftware zu infizieren. Natürlich mit Kicker-Tricks...
Es werden mehr Cyberkriminelle verurteilt denn je, sagt der F-Secure Labs Datensicherheitsreport 2010 Teil 1. Laut einer PR-Meldung vom 18. Mai 2010 ist F-Secure fest davon überzeugt, dass Strafverfolgungsbehörden dauerhaft in der Lage sein werden, Cyberkriminelle zu identifizieren, zu verfolgen und letztlich zu stellen. In seinem ersten von drei Datensicherheitsreports für das Jahr 2010 fasst der finnische Sicherheitsanbieter die vergangenen Monate zusammen.
Apropos Griechenland: Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (kurz ENISA, zu engl. European Network and Information Security Agency), eine 2004 von der Europäischen Union gegründete Einrichtung, hat ihren Sitz auf auf Kreta. Was machen die eigentlich?
"Wer sich ins Internet begibt, kommt darin um." Zumindest muss er mit hochspezialisierten Betrugsversuchen rechnen. Diese Woche: Der Versuch, bereits zahlenden Inhabern einer Domain ein "Domain renewal" anzudrehen.